FEATURED ARTISTS

Max
Max
22.11.2007
16:36 Uhr

Alex Gellner

Beinahe wollte Alex Gellner unsere Einladung mit dem „Ihr seid doch Web2.0“- Schild abschmettern und uns seine schießwütigen Gorillas vorbeischicken, doch die konnten wir mit einem Glas Honig um den Finger wickeln. Da konnte auch der Chef nicht widerstehen.

Es war also diese Woche keine Frage für das TalentArena Team, wer Main Featured Artist werden soll: Alex Gellner, der uns mit seinem Showreel Video 2007 und seinen Bildern einfach von den Socken gehauen hat. Kommen euch Szenen aus seinem Videoreel irgendwie bekannt vor? Richtig geahnt, denn der Videoclip zu einem Song von „Ich&Ich“ wurde schließlich rauf und runter gespielt! Nicht schlecht, denkt ihr? Kein Wunder, Allex Gellner alias „Gellnerism“ überzeugt einfach! Momentan arbeitet er in Berlin als freiberuflicher Illustrator und Trickfilmer. Falls er entgegen seiner Abneigung zu Abschlüssen doch irgendwann seine Diplomarbeit abgibt, kann er sich sogar Diplom-Kommunikationsdesigner nennen. Den gebürtigen Berliner inspiriert und beeinflusst die heimatliche Großstadt mit ihrem kreativen Flair natürlich sehr, allerdings gehen ihm die Szenepappnasen, die auf den Berliner „arm, aber sexy“- Zug aufspringen, ziemlich auf die Nerven. Er selbst ist in Spandau aufgewachsen, wohnt nun in Friedrichshain, kam aber schon früher durch seine rege Fußballerjugend „ab und an aus Spandau raus“. Von Gellner kann man wie wir gemerkt haben noch eine Menge lernen, z.B. dass Affen cooler als Kolibris, aber keinesfalls cooler als Pandabären sind (ein Blick in seine Galerie lohnt sich). In Zukunft möchte Gellner seinen Gellnerism-Stempel auf eigene Projekte aufdrücken, „Comics, Bilder und Trickfilme machen und selbst verticken“ oder einen Vertriebspartner finden. Es ist eben immer noch etwas anderes, Aufträge zu erledigen (auch wenn man hierbei relativ frei ist) oder „ganz sein eigenes Ding“ zu machen. Na dann viel Glück! Ach und nochwas: Ist Gellnerism eine Evolution? „Warum eigentlich nicht?“ Na dann: Viva la Evolution!

Snap Decision

Featured Artist in der Kategorie Musik diese Woche sind Snap Decision. Sie spielten ihre ersten Auftritte bereits 2001, das heutige Lineup steht jedoch erst seit 2005 zusammen auf der Bühne. Mit „Euphoriegitarren und Melancholiemelodien“ überzeugten sie schon Kritiker vom Visions-Magazin „vom ersten Ton an“. Ihre Musik beschreiben sie „auf den Punkt gebracht“ als Punkrock, möchten sich selbst aber eigentlich nicht mehr in irgendeine Schublade stecken, da sie von Einflüssen aus den verschiedensten Richtungen der Gitarrenmusik geprägt werden. Wichtiger ist, „dass es kracht, Spaß macht“ und eben nach ihnen klingt – „mal lauter, mal leiser.“
Die musikalischen Vorbilder sind innerhalb der Band breit gefächert, Platten von Hot Water Music, Alkaline Trio, Samiam und Propaghandi oder die deutschen Bands wie Kettcar und Tagtraum kommen jedoch bei allen Bandmitgliedern gut an.
Obwohl sie „reif für die Hallen“ sind (Visions), spielen Snap Decision wie viele Rock-Bands gerne kleinere Shows, „da hier die Stimmung und der Funke von Band zu Publikum schneller überspringt“ und es meist die intensiveren Auftritte sind.
Derzeit sitzen die Jungs an neuen Songs und möchten so bald wie möglich ein Album aufnehmen. Dazu werden sie dann auch erstmal einen Showstop einlegen, um sich voll auf die Produktion konzentrieren zu können.
Danach hoffen sie auf eine erfolgreiche Platte, um so viele Konzerte wie möglich spielen zu können. Also, nutzt die Chance und besucht die letzten zwei Shows der Band vor den Arbeiten am neuen Album:

23.11. Viechtach Cafe Hinkofer
24.11. Straubing Sommerkeller

Julia

Julia, 23, Schülerin aus Hamburg, hat einiges im Leben vor. Zurzeit holt sie ihr Abi nach, damit – falls es als Model oder Designerin in Zukunft nicht klappt – sie später auch Managerin werden kann.
Julia modelt schon seit sie 12 ist, nebenbei malt und tanzt sie gerne.
Privat ist die zierliche Russin (allerdings gebürtige Usbekin) ein Familienmensch, jedenfalls möchte sie später glücklich mit Mann und Kindern leben.
Julia achtet darauf, ihren eigenen Weg zu gehen, sich von diesem nicht abbringen zu lassen und aus den guten Taten, aber auch den Fehlern anderer zu lernen.
Wenn ihr Julia näher kennenlernen möchtet, trefft ihr sie vielleicht in Hamburgs Nachtleben.
Kleiner Tipp: Sie hört gern Musik aus den 80ern.
Ansonsten schaut auf ihr Profil bei www.talentarena.de

Sven-André Dreyer

Sven-André Dreyer, Germanist, Online-Redakteur und freier Autor, wurde 1973 in Düsseldorf geboren. Sein erstes Buch „Sechzehn Seltsame Stunden. Erzählungen und Gedichte“ (ISBN 3-939398-48-9; 7,95 Euro) erschien im März diesen Jahres im Edition PaperOne Verlag. Nüchtern beschreibt Dreyer darin den ganz normalen Alltag, in dem er jedoch auch spannende Details, unerwartete Wendungen und oft auch den Tod entdeckt.
Das Thema „Zeit“ scheint es dem Autor dabei besonders angetan zu haben, kurze Sequenzen in „Freitagmittag, Zwölfuhrzweiundfünfzig“ geben blitzlichtartige Einblicke in das Leben von sieben unterschiedlichen Personen. „Eine Stunde dieser Welt“ ist eine Sammlung von Beobachtungen, die sich in 60 Minuten an einer U-Bahn-Haltestelle abspielen. Unbemerkt vorbeiziehender Alltag, spannend und tiefsinnig beschrieben. Ein wunderbares Buchdebüt des Autors Sven-André Dreyer, der bis jetzt zahlreiche Texte in Anthologien veröffentlichte. Derzeit arbeitet Dreyer an der zweiten Auflage der „Sechzehn Seltsamen Stunden“ und einem weiteren Buch, das wahrscheinlich im nächsten Frühjahr erscheinen wird.
Neugierig geworden? Geht auf Dreyers Profil in unserer Text Kategorie und erfahrt mehr über den Autor und lest Auszüge aus seinem Werk „Sechzehn Seltsame Stunden“.

Nächste Lesungstermine:
05.12.07 20:30 “FETT & KURSIV” im Kölner Wohnzimmertheater
13.12.07 20:00 “LESEN IN DER BRAUSE” in der Brause in Düsseldorf

Stefan Kalscheid

Unser Kunst & Design Artist kommt diese Woche aus dem Lager der Fotografen. Stefan Kalscheid beeindruckt mit seinen Fotos aus der „Froschperspektive“. Schon in der Kindheit entdeckte er seine Leidenschaft für die Fotografie und kaufte sich im Jahr 2000 eine der ersten erschwinglichen Digitalkameras. Damit begann er auch, Bilder „bewusster zu gestalten“ – als Inspiration hierfür dienen Musik und das Leben an sich. Seine Lieblingsmotive? „Menschen“ und „das Leben auf der Straße“. Da Stefan nicht gerne plant, versucht er in seinen Bildern immer die aktuelle Stimmung und den Moment einzufangen, anstatt Fotos zu stellen. Sein Equipment besteht aus einer digitalen Sony R1 und einer Pentacon Six, mit der er analog Bilder macht. In Zukunft möchte er dem Bewährten treu bleiben, aber auch neuen Dingen offen gegenübertreten. Seine jetzigen Werke könnt ihr auf dem Profil von Stefan Kahlscheid bewundern.


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